Die skrupellosen Methoden zur Machterhaltung der KPCh – Im Jahr 1999 und heute

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Die skrupellosen Methoden zur Machterhaltung der KPCh – Im Jahr 1999 und heute

(Bild: iStock)

Manche denken das Ziel einer Kommunistischen Partei, wie dem Regime in China, sei so etwas wie „Gleichheit“. Die Realität zeigt, dass dies vollkommen falsch ist. Nach der gewaltsamen Machtübernahme steht von Anfang an ein Ziel im Vordergrund: Machterhaltung. Wenn notwendig auch mit skrupellosen Lügen und flächendeckender Vertuschung. Die aktuelle Corona-Pandemie ist ebenso ein Zeugnis davon, wie die Geschehnisse vor 21 Jahren – am 25. April 1999 – vor der Regierungsbehörde in Peking.

Welche Gemeinsamkeit haben ein friedlicher Appell von Falun-Gong-Praktizierenden gegen die Verleumdung ihrer Meditationspraxis vor der Regierungsbehörde in Peking im Jahre 1999 und die heutige Corona-Pandemie, die mittlerweile laut offiziellen Zahlen nahezu 200.000 Tote weltweit gefordert hat? Die Antwort darauf ist, dass die KPCh (Kommunistische Partei Chinas) demonstriert hat, dass für sie Machterhaltung über allem anderen steht. Unter die Kategorie „allem anderen“ fallen Menschenleben, Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit oder die Welt durch Vertuschung einer Pandemie auszusetzten. 

Die Lügen im Jahre 1999

Laut einer Pressemittelung des Falun-Dafa-Infozentrums appellierten am 25. April 1999, wegen zunehmender Schikanen der staatlich kontrollierten Medien, etwa 10.000 Falun Gong-Praktizierende friedlich vor dem Petitionsbüro der Regierung in Peking. Schließlich wurde den wartenden Praktizierenden der spirituellen Meditationspraxis, die auf den Werten Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht beruht, versichert:

„Die Regierung hat keine Einwände gegen das Praktizieren von Qigong, einschließlich Falun Gong.“

Daraufhin löste sich die Versammlung auf. Weniger als drei Monate später begann eine brutale und bis heute andauernde Verfolgungskampagne der KPCh gegen Falun Gong, auch Falun Dafa genannt. 

Seit der öffentlichen Verbreitung der Praxis im Jahr 1992 bis 1998 war die Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden auf über 70 Millionen angestiegen, was mehr Menschen waren, als die KPCh Mitglieder verzeichnete. Daher beschloss die chinesische Regierung, zur damaligen Zeit von Staatschef Jiang Zemin angeführt, heimlich gegen Falun Gong und dessen Praktizierende vorzugehen. Jiang befahl der Polizei und Geheimpolizei, „ihren Ruf zu zerstören, sie wirtschaftlich zu ruinieren und sie physisch zu beseitigen“. 

Falun Gong-Praktizierende appellierten am 25. April 1999 friedlich für die ungestörte Ausübung der Meditationspraxis. (Bild: Faluninfo)

Um die Verfolgung effizienter zu gestalten, wurde den Praktizierenden zunächst die freie Ausübung ihres Glaubens versprochen, um drei Monate danach unerwartet und hart zuzuschlagen. 

Das vollkommene Ausmaß der Verfolgung, sowie die Todesopfer durch Folter und dem staatlich organisierten Organraub an Glaubensgefangenen, zu denen neben Falun Gong-Praktizierenden auch Uiguren, Tibeter oder Hauschristen zählen, ist bis heute unklar. Offiziell gemeldete Zahlen sprechen im Zusammenhang mit getöteten Falun Gong-Praktizierenden von mindestens 4406 Todesfällen. Die Dunkelziffer wird aber, unter anderem von der Organisation für Medizinethik Doctors Against Forced Organ Harvesting (DAFOH), um ein Vielfaches höher eingeschätzt. 

Die Lügen heute

Die Vorgehensweise der KPCh in der aktuellen Corona-Pandemie ist die gleiche wie vor 21 Jahren: Noch am 17. Jänner 2020 leitete die Kommunistische Partei Chinas die Information weiter, dass kein Risiko für eine Mensch zu Mensch Übertragung bestehe. Dies war mehr als 50 Tage nachdem der erste offizielle Fall des neuartigen Virus in China bekannt wurde. Ärzte wie Li Wenliang, der seine Kollegen schon damals vor der neuartigen Lungenentzündung warnen wollte, sowie Reporter und Privatpersonen, die in sozialen Medien Informationen über die neuartige Erkrankung verbreiteten, wurden von den Behörden streng gemaßregelt. Ihnen wurde vorgeworfen „Gerüchte“ zu verbreiten. Insgesamt weiß man von mindestens 350 Personen, die von den chinesischen Behörden in diesem Zusammenhang bestraft wurden. Manche gelten bis heute als verschwunden. 

Während sich in China immer mehr Menschen infizierten und die Krankenhäuser überlastet waren, vertuschte die KPCh den Ernst der Lage und ließ vor der Abriegelung von Wuhan noch fünf Millionen Menschen die Stadt verlassen und nationale, sowie internationale Flughäfen ansteuern, wie das Magazin Businessinsider berichtete. 

Offiziell bestätigte die KPCh am 20. Januar 2020, dass das neue Virus von Mensch zu Mensch übertragbar sei. Taiwan warnte bereits am 31. Dezember 2019 vor einer Mensch zu Mensch Übertragung, wurde aber wegen des Machteinflusses Chinas, besonders auf die Welt Gesundheitsorganisation (WHO), ignoriert, wie der Focus berichtete. Ein Expertenteam der WHO durfte erst Mitte Februar in das Land einreisen, Hilfestellungen von den USA wurden laut Spiegel abgelehnt. 

Zudem gibt es vermehrt Hinweise darauf, dass die wahre Zahl an Infizierten und Todesfällen in China wesentlich höher liegt, als die offiziell gemeldete. Dabei vertuschten sie das Ausmaß der Pandemie, was der Welt wertvolle Zeit kostete, um sich vorzubereiten. In Ländern wie beispielsweise Italien oder Spanien kam es daraufhin zu einer massiven Überlastung der Gesundheitssysteme, was zu einer Sterberate von über 10 Prozent beitrug. 

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